PRESSESTIMMEN

„Stummfilm mit Klanggefühl: „The Plastic Age“ Film- und Musikfest in Bielefeld: Zum Auftakt
dirigierte Axel Goldbeck das Cinematografische Orchester in der Oetkerhalle
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Mit der 1925 in die Kinos gekommenen Hochschulkomödie „The Plastic Age“ startete in der Oetkerhalle das 29. Film+MusikFest der Bielefelder Murnau-Gesellschaft beschwingt in eine neue Saison: Axel Goldbeck hatte für sein Cinematografisches Orchester eine musikalische Partitur ersonnen, die den charmanten Reiz des Stummfilms in Zeiten sinnesbetäubend monumentaler Filmproduktionen eindrucksvoll erlebbar machte. Während auf der Leinwand mit Clara Bow in der Rolle Cynthia Days eine der ersten Ikonen eines emanzipierten Frauenbildes viktorianischer Prüderie eine wollüstige Absage erteilte und mit nonchalanter Koketterie das Herz eines zunächst durch und durch tugendhaften Sportlers eroberte, färbte das etwa 30-köpfige Orchester die Szenen virtuos emotional ein. Goldbeck ist bekannt dafür, bei seinen musikalischen Adaptionen aus einem breiten Repertoire mit vielen cineastischen Anspielungen zu schöpfen – auch die Weltpremiere seiner musikalischen „Plastic Age“-Vertonung fügte dem Film am Freitagabend in der Oetkerhalle eine Vielschichtigkeit hinzu, die der aus heutigem Blickwinkel doch klischeebeladenen Handlung des Films gut zu Gesicht stand.“ (Andreas Klatt, Neue Westfälische, 29.10.2018)

„Gigantin der Verführung.

Gemeinsam mit dem Cinematografischen Orchester präsentierte Komponist Axel Goldbeck am Freitagabend in der Oetkerhalle eine hin- und mitreißende Filmmusik zur College-Komödie »The Plastic Age«. ... Der Musiker hat in seiner Komposition zu »The Plastic Age«, abgestimmt auf die jeweilige Dramaturgie des Films, ganz unterschiedliche Stile eingesetzt, wie an die 1920er/30er-Jahre erinnernden Jazz oder auch Latin-Rhythmen. Goldbecks Musik untermalt und belebt den Film, zum Beispiel mit beschwingt-romantischem Tenor zum Mondscheinspaziergang des jungen Paares oder treibenden Rhythmen beim spannenden Football-Kampf. ... Der Komponist setzt seine Musik aber auch mal kontrapunktiv ein, etwa mit einem Tango zur Untermalung einer gutbürgerlichen Familienszene. Toll und witzig sind die auf den Punkt gebrachten Akzente, die vor allem das Schlagwerk zu manchen Slapstick-Szenen bringt. Toll auch, dass Goldbeck dieses Mittel nicht überstrapaziert. So konnte das Publikum eine harmonische Synthese aus Film und Musik erleben. Dabei brachte Axel Goldbecks ansprechende Komposition den Zuschauern die Handlung emotional nahe. Das hervorragende und präzise Spiel des Cinematografischen Orchesters – von Goldbeck am Flügel dirigiert – trug dazu bei, dass die Aufführung von »The Plastic Age«, seinerzeit als nicht realitätsgetreu kritisiert, zu einem tollen Liveerlebnis wurde. ...“ (Yvonne Thyen, Westfalen-Blatt, 29.10.2018)

„Mit Duetten durch das Genre.

Ein paar Tage nach der Premiere präsentierte Musicalstar Thomas Borchert sein neues Programm mit Navina Heyne im ausverkauften Ulmer Stadthaus. Eine treffliche Auswahl an Musical-Duetten, die die Zuschauer musikalisch von den Anfängen des Genres bis in die Jetztzeit reisen ließ, begann mit „It Takes Two“. Diese Nummer aus dem Märchen-Musical „Into The Woods“ von Stephen Sondheim war gleichzeitig auch der Programmtitel, der sich zudem im schlichten Bühnenbild niederschlug ... Großen Anteil am stimmungsvollen Zusammenklang hatte Pianist Axel Goldbeck, der zusammen mit seinem kleinen Drum-Set auf dem Flügel immer den passenden Klang zauberte.“ (Gottfried Lothar, Südwest Presse, 25.9.2018)

„3 Musketiere. Gelungener Einstieg in die Profi-Liga der Freilichtbühnen.

Altusried ist eine kleine 10.000-Seelen Gemeinde im Allgäu zwischen Memmingen und Kempten, in der theaterbegeisterte Bürger seit 135 Jahren im Sommer Freilichtspiele aufführen. 1999 wurde eine neue Zuschauertribüne mit 2.500 Sitzplätzen eingeweiht - die markante Konstruktion mit dem geschwungenen Holzdach ist ein architektonisches Schmuckstück und bietet beste Sichtverhältnisse auf die 4.500 Quadratmeter große Spielfläche und die grandiose Naturkulisse ... Das Live-Orchester spielte im nagelneuen Orchestergraben unter der versierten Leitung von Axel Goldbeck und man hörte dem tadellosen Spiel an, dass hier Profimusiker (aus dem Allgäuer Umland) am Werk waren. Ein großes Lob auch an Sound Supervisor Miguel Augusto, der es schaffte, die riesige Zuschauertribüne sehr ausgewogen zu beschallen - die drei großen Lautsprechermasten waren unauffällig ins Bühnenbild integriert und ermöglichten eine für ein Freilufttheater geradezu sensationell gute Textverständlichkeit.“ (Klaus-Dieter Kräft, Musicals 08.17)

„Gefährliche Liebschaften. 3 Musketiere. Ein spannendes Musical um Liebe, Freundschaft, Heimtücke und Tod feiert auf der Freilichtbühne Altusried Premiere.

„Es muss krachen.“ Dieses Ziel hatte sich Regisseur Roland Hüte für seine Inszenierung des Musicals „3 Musketiere“ ... gesetzt. Hüve bringt die dramatische Handlung um drei Musketiere, ihren stürmischen jungen Freund, einen teuflischen Kardinal, eine mordende Lady und drei unglücklich liebende Frauen höchst unterhaltsam mit feinem Sound, soliden schauspielerischen Leistungen und bunten Bildern auf die Naturbühne des Oberallgäuer Dorfes. ... Die Musketier-Story, die Alexandre Dumas 1844 schuf, gibt einiges her. Die Holländer Rob und Verdi Bolland machten 2003 ein schmissiges Musical daraus, samt eingängigem, aber nicht einfachem Rock-Pop. Das 22-köpfige Orchester aus Allgäuer Profimusikern im neu gebauten Orchestergraben setzt sie unter Leitung von Axel Goldbeck grandios, mit mächtigem Sound in Szene.“ (Klaus-Peter Mayr, Allgäuer Zeitung 26. Juni 2017)

„Tohuwabohu mit Butler. Spaß im Großen Haus mit der runderneuerten Farce „Charleys Tante“.

... Für ihre Heilbronner Inszenierung des in die Jahre gekommenen Stoffs haben Regisseur Jasper Brandis, musikalischer Leiter Axel Goldbeck und Dramaturg Andreas Frane ... einen Dreh gefunden, das Stück für heutige Zuschauer aufzubereiten: Sie präsentieren ein augenzwinkerndes Schlager-Musical, das sich aus dem Fundus der 50er bis 70er Jahre bedient und im quietschbunten Retro-Look der 60er Jahre daherkommt. Und wenn sich dann noch ein sanges- und spielfreudiges Ensemble und ein herausragender Hauptdarsteller wie Nils Brück dazugesellen, kann eigentlich nichts schiefgehen ... Die fünfköpfige Band um Axel Goldbeck erweckt das wirtschaftwunderliche Liedgut zu vitalem Leben - und schon der Einzug der Musikanten in den Swimmingpool, in dem sie sitzen und spielen, ist ein Erlebnis.“ (Andreas Sommer, Heilbronner Stimme 5. Dezember 2016)

„Großartiger Klamauk. Das Staatstheater Mainz spielt Monty Python‘s „Spamalot“
... Ein Musical, das sich die Freiheit nimmt, das eigene Genre satirisch zu stören. Bis hin zu einem großen Liebes-Kitsch-Song, dessen Text die Mechnaik des Kitsch-Songs entlarvt ... Kaum eine der legendären Filmstationen fehlt in den von Ekat Cordes ... inszenierten guten zweieinhalb Stunden, nicht die Ritter vom Ni und nicht die Handgranatae von Antiochien. Doch zwischen den Fortgang der Geschichte, gespielt auf Deutsch, haben Komponist und Texter hinreißende Songs (auf Englisch, mit deutschen Übertiteln) gestreut, die beweisen, dass sich da zwei mit Fug und Recht über Musicals lustig machen. Inklusive „Always look on the bright side of life“, höchst erfrischend begleitet vom Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Axel Goldbeck ... Das Publikum, aufgekratzt von der schmissigen Ouvertüre an, will am Ende das Ensemble schier nicht von der Bühne lassen. Zwei Dutzend Vorstellungen hat das Theater eingeplant - man darf wetten, dass die den Python-Fans nicht reichen werden.“ (Eva-Maria Magel, FAZ 5. Oktober 2015)

„Monty Python‘s Spamalot. Ein Geniestreich.
... Die Oldenburger Produktion fällt insgesamt als Glücksgriff aus fast jedem Rahmen. Das Resultat muss jedenfalls keine Konkurrenz scheuen. Axel Goldbeck am Pult beschwört im Orchester den beschwingt beschwipsten Sound, dreht durch Musical-Hahn bis zum Anschlag auf, lässt den frischflotten Broadway-Klang pulsieren. Die Songs haben Drive und Biss, sind bei den Instrumentalisten und ihrem Chef in souveränen Händen. Bemerkenswert: Normalerweise tönen aus dem Graben eher Verdi und Mozart, Idle und du Prez liegen den Musikern verblüffenderweise ebenfalls bestens ... - ein Geniestreich darf in Oldenburg bestaunt werden, mit großartigen Bilderfluten, höchst agilen Akteuren und köstlichen Zitat-Kaskaden. Am Ende bleiben die Zuschauer nach ungezählten Vorhängen und Reprisen einfach sitzen. Mehr Lob geht nicht.“ (Heinz-Jürgen Rickert, Musicals 08/14)

"Wundervoller Spaß: "Spamalot" in Oldenburg
Minutenlange stehende Ovationen, ein Publikum, das selbst nach dem letzten Vorhang und der Schlussmusik den Saal nicht verlassen möchte - eine sicher nicht alltägliche Situation am Staatstheater in Oldenburg, aber genau so geschehen bei der Premiere des Monty-Python-Musicals "Spamalot". Eine durchweg fantastische und recht nah am Original orientierte Inszenierung, ebenso fantastische Darsteller bis in die kleinsten Rollen und ein großartiges Orchester versprechen einen rundum gelungenen Musicalabend, bei dem die Dialoge auf Deutsch und die Songs auf Englisch zu hören sind ... Und getragen werden all die überzeugenden Bühnenkünstler letztlich vom Orchester des Oldenburgischen Staatstheaters unter der Leitung von Axel Goldbeck, der seine Musiker mit Drive durch den Abend leitet und herausragend demonstriert, wie wundervoll ein Musical klingen kann, wenn der Klang eines großen Live-Orchesters die Ohren der Zuschauer umschmeichelt. Hervorragend, wie sich die einzelnen Instrumente im Orchestergraben zu einem unglaublich starken Klangkörper zusammenfügen und die Basis für einen rundum gelungenen Musiktheaterbesuch bilden. Prädikat: Empfehlenswert.“ (Dominik Lapp, that‘s Musical, 20. Mai 2014)

„Aus dem Operettenschmelz ins metallische Timbre.
... Christa Platzer vom Hessischen Staatstheater absolvierte die Rolle in der Uraufführung von Dirk Schattners „Edith Piaf - ein Leben in Liedern“ in Gelsenkirchens Musiktheater im Revier souverän. ... Die traurig-tragische Lebensgeschichte der 47-jährig verstorbenen Französin wird in wenigen kompakten Szenen im raffiniert vielschichtigen, großräumigen Spiegelkabinett (Austattung: Kathrin-Susann Brose) skizziert. ... Kongeniale Unterstützung ihrer grandiosen Darstellung und eindrücklichen musikalischen Darbietung erfährt Platzer ... durch die vierköpfige Band, das berühmte vielseitige Spardosen-Terzett und Axel Goldbeck, der als musikalischer Leiter auch die Arrangements besorgte und ganz besonders sensibel das Akkordeon spielt. (Marieluise Jeitschko, Gießener Allgemeine, 22. Oktober 2008)

"In 24 Stunden durch die Metropole.
... Thomas Münstermann und seinem Team ist mit "Rhythmus Berlin" ein großer Wurf gelungen ... Nicht Berliner Evergreens lächeln am Wege, sondern ein durchgehend neu komponierter Musikstrom trägt die Ereignisse: dämonischer Swing trifft schneidenden Hip-Hop und raffinierte Balladen, auf die zu hören sich lohnt."

(Christoph Stölzl, Berliner Morgenpost, 4. März 2007)

"Königlich in der Mensa schlemmen. Axel Goldbecks groteske Oper "Übü - à la table" in Osnabrück uraufgeführt.
... Axel Goldbeck fand seinen Übü wirklich überall. In seiner frischen Nummernrevue ... bekommen Tangos ihren Platz, ebenso vom Musicall inspirierte Klänge und ein schmalziges "Ave Maria" - herrlich verrückt, manchmal banal oder urkomisch. Aber genauso ist König Übü! Goldbeck hat für jede Situation treffsicheres musikalisches Feeling."

(Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 14. Juni 2005)

"Vollmundiger Jubel für Fress-Sack.
... Nicht nur auf den Tellern, auch in der Partitur ist ein vielfältiges Menü gelandet. Komponist Axel Goldbeck zitiert nicht nur die Opernliteratur. Er gestattet sich auch Jazzrock-Elemente und Tangoeinlagen, parodiert Schlager und - höchst witzig - sogar Telefonwarteschleifen und Klingeltonwerbung."

(Daniel Benedict, Neue Osnabrücker Zeitung, 14. Juni 2005)

„Allein mit dem Opernchor.
... Beeindruckende Bilder vom Osnabrücker Videokünstler Thorsten Alich und eine quasi interaktive Verschränkung der beiden Kunstformen. Auf der Leinwand ist der Opernchor im Zuschauerraum des Programmkinos zu sehen, während die Sänger real im Zuschauerraum sitzen und die Bilder synchronisieren. Leinwand, Opernbühne und Zuschauerraum verschmelzen zu einer Einheit. Die Musik dazu stammt von Axel Goldbeck, der schon Münstermanns Perry-Rhodan-Projekt vertonte. Hier greift Goldbeck in die filmmusikalische Trickkiste, fasst Pathos und Komik, Spannung und Lethargie geschickt in Töne: „Kino ist toll“ heißt die rauschende Eröffnungsnummer, die nicht nur Chordirektor Marco Zeiser Celesti in filmreifer Aktion zeigt, sondern auch unterhaltsames Kinovergnügen verheißt.“

(Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung, 3. Mai 2004)


„Unendliche Weiten. Perry Rhodan singt: Musiktheater in Osnabrück.
... In Osnabrück bedienen sich Münstermann und seine Regisseurin Ulrike Gärtner der Soundtüfteleien ihrer Musiker Axel Goldbeck und Björn Schoepke, um solchen Seltsamkeiten wie „hypertroyktische Hass-Verzahnung“, „Individualverformern“ oder „Altmutanten“ einen musikalischen Rahmen zu geben. Schoepke und Goldbeck entlocken ihren Computern und Samplern Techno-Rhythmen, Hip-Hop, Geräuschcollagen. Ein groovender, knisternder, flirrender Klangteppich, der in einem wunderbaren Gegensatz zu den klassisch geschulten Sängern ... steht, was eine ganz eigene Spannung aufbaut.“

(Bert Strebe, Hannoversche Allgemeine Zeitung 25. Juni 2003)

„Verrückter Himmel. Ein Held der Popkultur bearbeitet für’s ernste Fach: Thomas Münstermann bringt die Space-Opera ‚Perry Rhodan – und die Erben des Universums’ gekonnt zur Uraufführung. ... Thomas Münstermanns Space-Oper ist phantastisches Kino mit oscarwürdigem Soundtrack (Axel Goldbeck und Björn Schoepke) und wunderbarem Gesang. Lichteffekte, Projektionen und Kostüme entführen von der irdischen Welt der 60er und 70er Jahre über quietschbunte Raumschiff-Orion-Kulissen hin in düstere Endzeit-Szenarien.“

(Simone Schnase, Stadtblatt OS Nr. 294, Juli 2003)


„Eine indische Liebesgeschichte. „Shiraz“ beim Film&MusikFest der Murnau-Gesellschaft.
Das Fernsehen zeigt gern Monumentales: Italo-Schinken werden rauf- und runtergekurbelt, Klassiker wie „Ben Hur“ sind Feiertags-Dauerbrenner. Und was ist mit „Shiraz“? Nie gehört. Die deutsch-indische Koproduktion aus dem Jahre 1928 ist nicht nur monumental, sie mutet in ihrer Bildsprache auch sehr modern an. „Shiraz“ kam jetzt beim Film&MusikFest der Murnau-Gesellschaft im Astoria zur Aufführung, musikalisch begleitet von einem achtköpfigen Ensemble. ... Eine spannend erzählte Liebesgeschichte mit allen Zutaten, die auch heute noch in Hollywood und Bollywood gleichermaßen Hits machen: Liebe, Hass, Eifersucht, Macht. Was die Töne angeht: Gute Filmmusik hört man nicht. Sie manipuliert die Emotionen, ohne dass sich der Zuschauer dessen bewusst ist. Insofern funktioniert die Musik von Axel Goldbeck. Die Mischung aus europäischer Klassik, indischer Musik und Jazz ist gehaltvoll und reich an Schattierungen, aber nie aufdringlich. Besonders eindrucksvoll ist, dass Raul Sen Gupta (Percussion) und Ashraf Sharif Khan (Sitar) nie bloßes „Flair“ oder eine Anmutung von Exotik erzeugen. Sie sind in das Ensemble integriert und gehen mit Geige, Cello, Klarinette und Saxophon eine reizvoll reibungsreiche Verbindung ein.“

(Neue Westfälische 26. Oktober 2002)


"Musik für große Gefühle.
Axel Goldbeck vertont Stummfilmklassiker „Shiraz“.
... Der Osnabrücker Komponist hatte wieder einmal sein Gespür für außergewöhnliche Stummfilme bewiesen. ... Ein Film ..., der Traum, Sinne und Gefühl bedient. Um dies nachzuzeichnen, greift Goldbeck tief in die musikalische Trickkiste. Da ist zum einen die orientalische Abteilung mit Raul Sen Gupta an Percussion und Tabla, Ashraf Sharif Khan an der Sitar und Ahmad Anousheh an der Nye, einer persischen Flöte. Diese sorgen mit traditionell indischer Musik für die nötige Sheherazade-Atmosphäre. Das Leopold-Quartett (Matthias Göring und Andreas Szlachcic, Violinen, Winfried Jochemcyk, Viola, Stefan Mertin, Cello), für das Goldbeck hochdramatische bis kitschige Streichersätze geschrieben hat, sind eher fürs Cineastische, für Liebe, Verrat, Tod und Befreiung zuständig. Solo-Bratschist Gareth Lubbe und Goldbeck an Keyboards und Live-Elektronik sorgen für psychologische Kleinarbeit. Die Musik zeichnet sich dabei immer durch das richtige Maß aus. Mal lässt sie dem Film den Vortritt, mal dürfen Orientalismen und Gefühle sprießen.

(Dorte Eilers, Neue Osnabrücker Zeitung, 14. Oktober 2003)


„Farbige Klänge zu Buster Keatons Slapstick. Cinematographisches Orchester und Lichtregie setzen der Kulturnacht ein Glanzlicht auf.

... Das etwa 30-köpfige „Cinematographische Orchester“ von Axel Goldbeck gibt dem Stummfilm „Neighbours“ beim Open-Air-Kino auf dem Marktplatz die passende musikalische Kulisse. Goldbeck zeichnet in seiner Komposition aber nicht nur die mitunter recht derben komischen Effekte nach, sondern trifft auch stimmig die Atmosphäre der Stummfilmära. So erinnern süffige Streicherklänge manchmal an Charlie Chaplin, dann wieder swingt der Walking-Bass los oder das Saxofon schmettert bluesige Soli. ... Goldbeck vertont die dramatischen Bilder spannend in bester Filmmusik-Manier. Der Hochzeitsmarsch schließlich klingt augenzwinkernd festlich und wie im Stil der Promenade aus Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.

(M. Binnig, Neue Osnabrücker Zeitung, 19. August 2002)


„Das Cinematographische Orchester aus Osnabrück näherte sich den französischen Stadtansichten „Das schlafende Paris“ und „A propos de Nice“ ... mit unkonventionellen, augenzwinkernden Kompositionen seines Dirigenten Axel Goldbeck.“

(Neue Westfälische 31. Oktober 2000)


„Carl Theodor Dreyers berühmter wie eindringlicher Stummfilm „Die Passion der Jungfrau von Orléans“ (1928) verlangt geradezu nach einem sakralen Aufführungsort. Kino in der Kirche ist jedoch eine eher seltene Kombination. Umso mehr ist den Veranstaltern ... zu danken, dass dieses filmische Meisterwerk mit musikalischer Begleitung ... in der Dominikanerkirche zu erleben war. ... Axel Goldbeck (Orgel, Klanggestaltung), Thilo Zwartscholten (Posaune, Thereminvox), Harald Szobries (Geige, E-Bratsche) ... griffen Albinonis getragenes Adagio oder Bachs „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion auf, gestalteten aber große Passagen überzeugend mit Goldbecks eigens komponierten Arrangements. Bilder und Töne ergaben ein einzigartiges Klang- und Raumerlebnis in der vollbesetzten Kirche.“

(Westfälische Nachrichten Münster 31. März 1998)

„Schlange stehen mussten die meisten Besucher am Freitag Abend vor dem Ulmer Münster. Dort wurde Fritz Langs Stummfilm „Der müde Tod“ von 1921 auf eine zwölf Meter breite Leinwand projiziert. ... Der Komponist und Organist Axel Goldbeck nützt die Struktur des Films. Während die Rahmenhandlung weitestgehend von Orgelmusik getragen wird, wirken in den mittleren Versen zwei andere Musiker mit. Der Tabla-Spieler Raul Sen Gupta übernimmt die orientalischen Passagen, Harald Szobries an der Violine spielt in dem in Venedig spielenden Teil. Der Komponist schafft Anklänge von der Bach-Fuge bis hin zu zeitgenössischen Samples, die er ähnlich dem Sounddesign moderner Kinos quadrophon im Raum anordnet.“

(Jonathan Scheiner, Ulm, 10. November 1997)


„Einfallsreich und virtuos ist auch die von Axel Goldbeck komponierte, arrangierte und ... gespielte Filmmusik zu nennen. Neben der von Goldbeck besonders geschätzten Hammond-Orgel,
Synthesizer, Klavier und Schlagzeug kam mit dem sogenannten „Theremin-vox“ ein in den zwanziger Jahren entwickeltes Instrument zum Einsatz, das in Aussehen, Spielweise und Klang gleichermaßen ungewöhnlich ist.“

(Neue Osnabrücker Zeitung, 28. Juli 1997.)

 

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